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Die Via Francigena im Parco della Marcigliana

Weg

rom02Der Weg von Montelrotondo nach Montesacro ist schön. Die Via Francigena führt sicher mit den (fast immer) gelb-blauen Schildern. Das Hotel Leone in Montelibretti ist in der Nähe der Piazza Otto Martiri, dem
Startpunkt. Die Via Arno führt hinunter zur Via delle Fornaci, der wir nach rechts folgen. Die Via Francigena Schilder führen sicher und bald schon sieht man in der Ferne Rom. Der Weg führt weiter durch den phantastischen Riserva Naturale della Marcigliana. Der Parco della Marcigliana steht dort, wo Rom am ältesten ist.
Das alte Rom ist spürbar. Ein wunderbarer Weg nach Rom.

Die Via di Tor San Giovanni führt hinein nach Montesacro.

Quelle: Google Maps

Quelle: Google Maps

Monte Sacro ist die Zwischenstation vor Rom.
Der Pilger, der bis zum Ziel, das Grab des Apostels Paulus zu Fuß gehen will, kann in Monte Sacro übernachten.

Zu Ostern lief ich von Monterotondo nach Monte Sacro und dort über die Via Nomentana und die Via XX Settembre zur Basilika San Giovanni in Laterano. Dieser Weg ist gut machbar und nicht zu laut. Es war für mich schön, auf diesem Weg nach Rom zu laufen. Ich hatte noch soviel Kraft, am Abend die Karfreitagsandacht zu besuchen, mit dem neuen Papst Franziskus. Wegen ihm unternahm ich den ersten Teil der Pilgerreise auf den Spuren des Franz von Assisi. Das Buch „Franziskusweg“ von Kees Roodenburg führte mich zuverlässig nach Montesacro und nach San Giovanni di Laterano. Hier, am damaligen Sitz des Papstes, bat Franz von Assisi einst den Papst um Erlaubnis, das Wort Gottes verkünden zu dürfen.

Bei der zweiten Pilger-Fußreise nach Rom schnappte ich mir in Montesacro, beim Supermarkt „Carrefour“ den Bus. Montesacro ist ein Wohngebiet, das nach dem II. Weltkrieg entstand, sehr verkehrsreich und laut ist. Ich wollte mir den lauten Weg nicht antun und schnellstens zum Grab des Apostels Petrus.

Vielleicht ist es jedoch eine schöne Erfahrung von Monte Sacro zum Vatikan zu laufen, am Tiber entlang. Die Webseite camminodifrancesco.it ermutigt dazu.

Andere Wege.

Andere Wege.

Grazie Gabriela!

Grazie Gabriela!

Bei der zweiten Pilgerreise nach Rom übersprang ich mit dem Zug die Etappe Montelibretti – Monterotondo und stieg am Bahnhof von Monterotondo aus. Schon war ich verloren, keine Schilder im modernen Stadtteil von Monterotondo. Ich landete beim Centro Commerciale, mitten unter den beschäftigten Kundinnen. Da sprach ich Gabriela an, die sich mir annahm und mich nach Figurone fuhr, um den Einstieg in die Via Francigena zu finden. Dann sah ich diese Schilder, die vor den Hunden warnten und das Weitergehen verbieten. Es geht aber weiter und ein phantastischer Weg durch den Parco della Marcigliana beginnt.

Herberge

Wie schon Ostern 2013:

Suore Francescane della Croce del Libano
in der Nähe von Trastevere
Via Fratelli Baniera, 19
Monteverde Vecchio
Telefon:+39 065899792

Hier fühlte ich mich schon Ostern 2013 unter „Gestrandeten“ daheim. Man muss spätestens um 23 Uhr läuten und zu Hause sein. Das Frühstück ist lecker, Zeit der Begegnung, und man kann Abendessen, wenn man sich am Morgen anmeldet. Um den Gottesdienst am Petersplatz zu besuchen, kann man zu Fuß laufen, in 40 Minuten. Und nach dem Angelus Gebet schafft man es zum Mittagessen.

Rom ist ein weiteres Thema; es gilt die 7 Hauptkirchen an einem Tag zu besuchen.

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In Rom war ich glücklich und lief meine eigenen Wege.

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In meinem alten Rombuch steht ein tröstender Satz:

„Deutlicher als in jedem dieser Orte spürst Du in Rom, dass etwas vom Pilger in jedem von uns steckt. Möchtest Du auch spüren, dass jedem Pilger die Heimkehr beschieden ist“.

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